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Die Bischofkirche des Heiligen Georgios


Die Bischofskirche des Heiligen Georgios ist eine der bedeutendsten und ältesten Kirchen der Stadt. Sie war der Ort, an dem sich wichtige Momente der griechischen Geschichte abspielten. Es wird angenommen, dass die Kirche zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet wurde, während der ersten Venezianischen Herrschaft über die Stadt. Nach der Eroberung der Stadt durch die Türken 1540 wurde die Kirche in eine Mosche umgewandelt. Als die Venezier 1686 die Stadt wieder von den Türken zurück eroberten, wurde der siegreiche Generalfeldmarschall Francesco Morzini hier empfangen und der anschließende Dankgottesdienst gefeiert. In der zweiten Türkischen Herrschaft wurde die Kirche erneut in eine Moschee umgewandelt. Nach der Befreiung der Stadt im Jahre 1822 ging die Kirche des Heiligen Georgios in den Besitz der Orthodoxen Kirche über. Sie ist im Stil einer Kuppelbasilika gebaut. Ihre Wandmalereinen stammen wohl aus der Zeit der zweiten Venezianischen Herrschaft zu Beginn des 18. Jahrhunderts und weisen westeuropäische Stilmerkmale auf. Die Darstellung des „Geheimen Abendmahls“ ist eine Kopie der weltbekannten Komposition des italienischen Malers Leonardo da Vinci. 1823 wurden die Wandmalereinen von Dimitrios Vizandios, dem Dichter des berühmten Theaterstückes mit dem Titel „Babylon“ übermalt. In der Kirche des Heiligen Georgios fanden die Beerdigungen von bedeutenden Gestalten der griechischen Revolution statt, wie die von Palaeon Patron Germanos oder die von Dimitrios Ypsilandis, der sogar im Vorbau beigesetzt wurde. Ebenfalls fanden hier mit großem Aufwand auch die Beisetzungsfeierlichkeiten des ermordeten Regierungspräsidenten Griechenlands Ioannis Kapodistrias statt. Die einbalsamierte sterbliche Hülle des Regierungspräsidenten wurde für etwa 6 Monate bis zum 29. März 1832 in der Sakristei der Kirche aufbewahrt. König Otto zog gleich nach seiner Landung am 25. Januar 1833 in Nauplia in die Kirche des Heiligen Georgios ein. Heute kann man den Thron König Ottos in der Kirche sehen, von dem aus der junge König den Gottesdienst aus verfolgte. Der Vorbau und der Glockenturm wurden 1834 vom Vizekönigtum, das die Regierungsgeschäfte bis zur Volljährigkeit Ottos führte, zur Erinnerung an die Ankunft des Königs in der Stadt hinzugefügt. In dieser Zeit, wurde die Kirche des Heiligen Georgios zur Bischofkirche von Nauplia erhoben. Südlich der Kirche befindet sich ein überaus bedeutendes Gebäude, das, wie auch die Kirche selbst, auf die Zeit der ersten Venezianischen Herrschaft zurückgeht. Es ist zweistöckig und umschließt die Kirche in Form des griechischen Buchstaben Γ. Um 1712 muss sich in diesem Gebäude ein venezianisches theologisches Ausbildungsseminar befunden haben, während das Gebäude später im Laufe des 19. Jahrhunderts verschiedenen Verwendungszwecken diente. So unter anderem als Druckerei und als Weisenhaus. Weiter wissen wir, dass 1824 das Erziehungsministerium und 1830 die griechische Schule hier untergebracht waren. Am Platz der Kirche des Heiligen Georgios befinden sich Häuser, deren schlichte Erscheinung dem frühen Klassizismus zugeordnet werden können. Hier finden jeden Sommer im Rahmen des berühmten Festivals von Nauplia Konzerte statt, die mit großem Erfolg von der Stadt Nauplia organisiert werden. Festivalkonzerte werden aber auch an anderen schönen Stätten der Stadt gegeben. So im Wehrturm des Heiligen Andreas auf dem Palamidis, im Bourtzi und auf dem Arvanitiaplatz.