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Nauplia (allgemein)
Alte Stadt (allgemein)
Der Vorort Pronia
Die Allerheiligenkirche
Der Löwe der Bayern
Grabdenkmäler auf dem Friedhof von Nauplia
Die Wohnsiedlung „Neu Byzanz“
Der Fachbereich für Theaterstudien der Universität Peloponnes
Die Nationalpinakothek – Museum Alexandros Soutzos – Abteilung Nauplia
Das Elterhaus von Nikos Karouzos
Der Bahnhofspark – Die städtische Musikschule 'Konstantinos Nonis' – Das Museum für Kinder „Stathmos“
Der Kolokotronis Park
Der Palamidis
Der Staikopoulospark
Das Landtor
Der Schutzwehrturm Grimani
Der Gerichtspalast
Der Kapodistriasplatz
Das Haus Armansperg
Die Akronauplia
Der Platz der drei Admirale
Das Rathaus
Die „Große Strasse“
Das Kriegsmuseum
Die Bischofkirche des Heiligen Georgios
Der Verein für Fortschritt in Nauplia – „Palamidis“
Die Katholische Kirche der“ Verklärung Christ“
Der Platz des Heiligen Spiridon
Die Kirche des Heiligen Spiridon
Die Kirche der Heiligen Sofia
Das Sagredotor
Der Verfassungsplatz
Das Archäologische Museum
Das Regierungsgebäude
Das türkische Mendreses – Die Gefängnisse von Leonhard
Das „Trianon“
Die Wohnsiedlung – „Gialou“
Peloponnesische Stiftung für Volkskunde und Museum Vassilios Papantoniou
Die Kunsthalle Nauplias
Öffentliche Zentralbibliothek von Nauplia „Palamidis“
Die Kirche des Heiligen Nikolaos
Der Platz der Freunde Griechenlands
Das Zollamt
Die Jungfrauenkirche
Die Uferpromenade
Der Schutzwehrturm „Die Fünf Brüder“
Das Bourtzi
Der Arvanitiarundwanderweg
Die Siedlung – Psaromachalas
Die Kirche des Heiligen Anastasios
Die Bucht von Karathona
Das Heilige Kloster (Agia Moni)
Ausstellungsraum der Alpha Bank

Das Bourtzi


Die sich im Meer befindende Festung, die unter dem tückischen Namen Bourtzi bekannt ist, was soviel heißt wie Turm, stellt das Markenzeichen der Stadt Nauplia dar. Ursprünglich befand sich auf der kleinen Insel, in der Mitte des Hafenbeckens der Stadt, eine byzantinische Kirche, die dem Heiligen Theodoros geweiht war. Die Venezier, die die strategische Position der kleinen Insel für die Verteidigung des Hafens erkannten, errichteten um 1473 auf dieser kleinen Felseninsel einen Turm. Der italienische Architekt Antonio Gambello, der schon den Bau der Torerburg übernommen hatte, entwarf diese, sich im Meer befindende Festung, deren Bau dann von dem Ingenieur Brancaleone zu Ende geführt wurde. Die Planung der Festung folgt der länglichen Form des Felsens. Das Zentrum der Festung nimmt ein Turm in Besitz, der die Form eines unregelmäßigen Sechsecks hat. Überdachte, sich zu beiden Seiten des Turmes auf niedrigerem Niveau befindende Schießscharten, ergänzen sein Gesamtbild. Im Inneren besteht der Turm aus drei Stockwerken. Die Verbindung der Stockwerke untereinander war aus Sicherheitsgründen nur über bewegliche Leitern möglich. Die Wasserversorgung wurde durch einen großen kreisförmigen Wasserspeicher gesichert, der sich im Untergeschoss des Turmes befand. Die Eingänge zur Festung befanden sich nördlich und westlich. Nordöstlich wurde eine kleine Bucht, zum sicheren Zugang zur Festung angelegt. Zwischen der Meeresfestung und dem Hafenwall befand sich ein kleiner Durchgang der durch eine Kette zum Schutz des Hafens vor feindlichen Schiffen geschlossen werden konnte. Die Festung unterlag einer ganzen Reihe von Veränderungen und Umbauten die in verschiedenen Epochen durchgeführt wurden. Die Türken umzogen das Bourtzi mit dem sogenannten Porporella, einem Unterwasserdamm aus Steinen, um die Zufahrt für große Schiffe unmöglich zu machen. Im 18. Jahrhundert nahmen auch die Venezier einige ergänzende Baumaßnahmen am Bourtzi vor. Sie erhöhten den zentralen Turm und befestigten fast die ganze kleine Insel. In den Jahren der griechischen Revolution, war das Bourtzi unter dem Namen Kastell oder Meeresturm bekannt. Hier fand 1826 für kürze Zeit die griechische Regierung Unterschlupf, als die revoltierende Nation sich im Bürgerkrieg befand. Das Bourtzi funktionierte bis 1865 als Festung. Danach war es Aufenthaltsort für die Schafrichter, die die Hinrichtungen der zum Tode verurteilten Häftlinge der Palamidisgefängnisse vollstreckten. 1935 wurde die Meeresfestung nach Umbauarbeiten des deutschen Architekten Wulf Schaeffer in ein Hotel umgewandelt. Heute kann man das Bourtzi mit einem Boot, das man von der Kaimauer aus nehmen kann, besuchen.